IARU-Region-1-Fieldday
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1.Ziel:
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Der IARU-Region-1-Fieldday dient der Foerderung des vom Stromnetz und festen
Antennenanlagen unabhaengigen Amateurfunkbetriebes

2. Contestzeiten:
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 CW: erstes vollstaendiges Wochenende im Juni,
     von 15.00 UTC Samstag bis 15.00 UTC Sonntag
{01SAT06:1500:1440:CW}
SSB: erstes vollstaendiges Wochenende im September,
     von 13.00 UTC Samstag bis 13.00 UTC Sonntag
{01SAT09:1300:1440:SSB}

3.Baender:
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1,8, 3,5, 7, 14, 21, 28 MHz.
Nach dem IARU-Region-1-Bandplan darf in den folgenden Bereichen kein
Contestverkehr stattfinden:
CW:  3.560 - 3.800, 14.060 - 14.350 MHz
SSB: 3.650 - 3.700, 14.100 - 14.125, 14.300 - 14.350 MHz
Die Mindestbetriebszeit auf einem Band betraegt 15 Minuten. Es koennen jedoch
jederzeit auf anderen Baendern neue Multiplikatoren gearbeitet werden

4. Anmeldung:
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Jede teilnehmende Station meldet sich bis spaetestens 14 Tage vor Contest-
beginn beim Fieldday-Sachbearbeiter (s.u.) fuer beide Conteste jeweils getrennt
an. Die Anmeldung muss folgende Angaben enthalten: Rufzeichen, zum Fieldday-
Standort naechstgelegener Ort mit Postleitzahl, genaue Bezeichnung des
Fieldday-Standortes mit Entfernungsangabe zum naechsten Ort, Teilnahmeklasse.
Ein Kartenauszug im Massstab von 1: 50 000 (oder besser aufloesend) mit
deutlich eingezeichnetem Fieldday-Standort und einer ausfuehrlichen Wegbe-
schreibung vom naechstgelegenen Ort aus ist beizufuegen. Kartenauszug und
Wegbeschreibung sind bei jeder Anmeldung jeweils erneut erforderlich. Bei
Einsendung einer ausreichend frankierten Rueckantwortkarte an den Fieldday-
Sachbearbeiter wird die Anmeldung bestaetigt. Deutsche Stationen werden
gebeten, die Anmeldeboegen des DARC-Referates fuer DX und HF-Funksport zu
benutzen. Stationen, die trotz Anmeldung nicht am Fieldday teilnehmen koennen,
teilen dies dem Fieldday -Sachbearbeiter bitte mit.

5. Arbeitsbedingungen fuer alle Fieldday-Stationen:
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Fieldday-Stationen bestehen aus mitgebrachten Geraeten, Antennenanlagen und
netzunabhaengiger Stromversorgung. Mit dem Aufbau der Fieldday-Station darf
fruehestens 24 Stunden vor Contestbeginn angefangen werden. Die Antennen
duerfen nicht an Gebaeuden oder staendigen Bauwerken befestigt sein. Die
Entfernung zum naechsten Netzanschluss oder bewohnten Gebaeude muss
mindestens 100 m betragen. Die Stromversorgung der Fieldday-Station darf
nicht aus dem Stromnetz erfolgen. Fuer den Kurzwellenbetrieb darf maximal ein
Sendeempfaenger (mit einem Empfangsteil) oder ersatzweise ein Sender und ein
Empfaenger installiert sein. Reservegeraete sind zulaessig, jedoch nur zum
Austausch bei eventuellen Defekten. Eine gemaess der Teilnahmeklasse zulaessige
Ausgangsleistung der Sendeanlage muss sich am Geraet einstellen lassen. Es ist
dafuer Sorge zu tragen, dass diese Leistung im Betrieb staendig ueberwacht wird
und der Maximalwert gemaess der gewaehlten Teilnahmeklasse nicht ueberschritten
wird. Den autorisierten Personen des DARC ist die Inspektion des Fieldday-
Standortes und dessen Einrichtungen zu ermoeglichen.

6.Teilnahmeklassen:
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Fuer alle Fieldday-Stationen gelten obige Arbeitsbedingungen. Fuer die
einzelnen Teilnahmeklassen gelten zusaetzlich folgende Bedingungen:
- eingeschraenkte Klasse:
  Mehrmann-Stationen/ max. 100 W Ausgangsleistung/ eine Antenne/ keine
  Multiplikator-Informationen
  Es darf als Antenne nur eine einzige Dipol oder Vertikalantenne installiert
  sein. Sie muss so installiert sein, dass nicht mehr als zwei ueberhoehte
  Aufhaengungspunkte mit einer maximalen Hoehe von 15m verwendet werden.
  Multiplikatorinformationen duerfen nicht in Anspruch genommen werden. Eine
  Packet Radio Station darf weder mitgefuehrt noch betrieben werden.
- offene Klasse A:
  Einmann-Stationen/max. 5W Ausgangsleistung/ Antennen unbeschraenkt /
  Multiplikatorinformationen gestattet.
  Die maximal zulaessige Ausgangsleistung betraegt 5 Watt. Einmann-Stationen
  duerfen hoechstens 18 der 24 Conteststunden Betrieb machen. Die Pausenzeit
  von 6 Stunden darf in hoechstens drei Zeitabschnitten genommen werden und
  muss im Log deutlich gekennzeichnet sein. Hinsichtlich der Art und Anzahl der
  verwendeten Antennen gibt es keine Einschraenkung. Multiplikatorinformationen
  duerfen in Anspruch genommen werden.
- offene Klasse B:
  Mehrmann-Stationen/ 100 W Ausgangsleistung/Antennen unbeschraenkt/
  Multiplikatorinformationen gestattet.
  Die maximal zulaessige Ausgangsleistung betraegt 100 Watt. Hinsichtlich der
  Art und Anzahl der verwendeten Antennen gibt es keine Einschraenkung.
  Multiplikatorinformationen duerfen in Anspruch genommen werden.
- offene Klasse B/QRP:
  Mehrmann-Stationen/ 5 W Ausgangsleistung/ Antennen unbeschraenkt
  /Multiplikatorinformationen gestattet.
  Die maximal zulaessige Ausgangsleistung betraegt 5 Watt. Hinsichtlich der Art
  und Anzahl der verwendeten Antennen gibt es keine Einschraenkung.
  Multiplikatorinformationen duerfen in Anspruch genommen werden.
- offene Klasse C:
  Mehrmann-Stationen/ keine Beschraenkung der Ausgangsleistung/ Antennen
  unbeschraenkt/Multiplikatorinformationen gestattet.
  Hinsichtlich der Art und Anzahl der verwendeten Antennen gibt es keine
  Einschraenkung. Multiplikatorinformationen duerfen in Anspruch genommen
  werden.
- Feststationen:
  Einmann-Stationen/ keinerlei Beschraenkungen.
  Teilnehmer dieser Klasse sind keine Fieldday-Stationen. Alle diesbezueglichen
  Einschraenkungen entfallen bei Feststationen. Ergebnisse von  Feststationen
  werden bei der Wertung fuer die DARC-Clubmeisterschaft nicht beruecksichtigt.
  Feststationen duerfen nur Verbindungen mit Fieldday-Stationen werten.

7. Anruf
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In CW: "CQ FD", in SSB: "CQ Fieldday"

8. Ziffernaustausch:
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RS(T) und eine mindestens dreistellige Seriennummer, beginnend mit 001.

9. Punkte:
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Jede Station kann nur einmal pro Band gewertet werden. Es zaehlen
Verbindungen mit:
- festen Stationen in Europa:           2 Punkte
- festen Stationen ausserhalb Europa:   3 Punkte
- Portabelstationen in Europa:          4 Punkte
- Portabelstationen ausserhalb Europa:  6 Punkte
Als Portabelstationen gelten nur Stationen mit "/P", "/M","/MM" oder "/AM".
QSOs mit Mitgliedern des eigenen Contestteams werden nicht gewertet. QSOs
mit Feststationen, die keine Seriennummer ausgeben, werden auch gewertet.

10. Multiplikatoren:
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Es zaehlt jedes erreichte WAE/DXCC-Land einmal pro Band als ein Multiplikator-
punkt.

11. Endpunktzahl:
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Die Summe der QSO-Punkte aller Baender mal der Summe der Multiplikatorpunkte
aller Baender ergibt die Endpunktzahl.

12. Logs:
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Logs koennen elektronisch und handschriftlich eingereicht werden.
a.) bei handschriftlichen Logs werden alle Stationen gebeten, die offiziellen
    Logblaetter (getrennt nach Baendern) mit DARC-Abrechnungsbogen ein-
    schliesslich Multiabrechnung (getrennt nach Baendern) zu benutzen. Ein
    Satz der kompletten Fieldday-Unterlagen (Anmeldung, Logblaetter, End-
    abrechnungsbogen) ist gegen Freiumschlag beim Fielddaysachbearbeiter
    erhaeltlich. Bandwechsel sind im Log zu vermerken.
b.) Von allen FD-Stationen, die mit Computer geloggt oder ausgewertet haben,
    wird ein elektronisches Log erwartet. Diese Log-Datei soll alle QSOs in
    chronologischer Reihenfolge im ASCII-Format mit Auswertung der
    Multiplikatoren und QSO-Punkte enthalten, sowie eine Endabrechnung
    mit allen Angaben, die normalerweise auch auf dem offiziellen DARC-Endab-
    rechungsbogen gemacht werden. Zusaetzlich zur weiteren Verarbeitung wird
    um die Originaldateien der Logbuch-Programme bei CT und QW. CALL.BIN
    und bei N6TR die CALL.DAT gebeten. Bitte geben Sie auch Namen und
    Version des benutzten Programmes an. Elektronische Logs koennen per
    Diskette (3,5 " MS-DOS) und Internet an fieldday@DARC.DE
    eingesandt werden. Bei Internet gilt das Log als akzeptiert, wenn
    vom Auswerter eine Eingangsbestaetigung vorliegt. Es muss kein
    schriftliches oder ausgedrucktes Log eingesandt werden.

13. Endabrechnung:
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a.) fuer handschriftliche Logs
    Die Endabrechnung wird auf einem besonderen Blatt durchgefuehrt. Der
    Endabrechnungsbogen muss enthalten: Rufzeichen der Fieldday-Station, DOK,
    Standort, Teilnahmeklasse, Beschreibung der verwendeten Geraete mit
    Angabe der Ausgangsleistung  sowie der benutzten Antennen, QSO-Punkte,
    Multiplikatorpunkte, Gesamtpunktzahl, Name und Adresse des Teamleiters
    und die Rufzeichen der Mitglieder des Contestteams. Eine nach Baendern
    sortierte Kontrolliste der gearbeiteten Multiplikatoren ist beizufuegen.
    Wenn mehr als 100 QSOs auf einem Band gewertet werden sollen, ist eine
    Rufzeichenkontrollliste (alphabetisch) fuer dieses Band erforderlich.
    Deutsche Stationen werden gebeten, die Endabrechnungsboegen des Fieldday-
    Sachbearbeiters zu benutzen.
b.) fuer elektronische Logs
    in einer Endabrechnung sollen alle Angaben erscheinen, die normalerweise
    auch auf dem offiziellen DARC-Endabrechungsbogen gemacht werden.

14. Einsendeschluss:
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jeweils 30 Tage nach Contestende

15. Postanschrift:
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Alle Fieldday-Unterlagen sind an den Fieldday-Sachbearbeiter 
Manfred Petersen, DK 2 OY, Hardtstr. 83, 40629 Duesseldorf zu senden. 
Dort sind auch Musterlogs, Anmelde- und Endabrechnungsboegen gegen 
Freiumschlag erhaeltlich.

16. Contestdiplome:
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Fuer die ersten drei Plaetze jeder Teilnehmerklasse werden Diplome ausgegeben.

17.Disqualifikation:
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Nichtbeachtung der Contestregeln, unsportliches Verhalten, Inanspruchnahme
von Punkten fuer nicht stattgefundene QSOs oder die Wertung uebermaessig vieler
Doppel-QSOs kann Grund fuer eine Disqualifikation sein. Fuer jedes gewertete
Doppel-QSO werden 3 gueltige QSOs gestrichen. Die Entscheidung des DARC
Referates fuer DX und HF-Funksport ist endgueltig und nicht anfechtbar.

<DK2OY: 24.03.98>
